My last days in Australia- life is a beach

So flog ich also von Alice Springs zurueck nach Melbourne, wo ich dann nochmal eine Freundin, die ich Newcastle kennengelernt hatte, traf und wir zusammen mit zwei Schweizern, die mit mir in Alice Springs auf dem selben Zimmer gewesen waren und auch den selben Rueckflug nach Melbourne hatten, eine Tagestour nach Phillip Island machten, welche ungefaehr zweinhalb Stunden von Melbourne entfernt liegt! Die Penguin Parade fuer die die Insel beruemht ist fiel leider wortwoertlich total ins Wasser, da es anfing in Stroemen zu regnen! Trotzdem war es ganz putzig, wie die kleinen Pinguine nach einem lang Tag im Ozean sich abends an den Strand anspuelen liessen und dann am Strand rumtapperten!
Sonst schaute ich nochmal bei Jan vorbei, da ich noch ein paar Sachen dort hatte, hatte noch einiges Organisatorisches zu erledigen und buchte dann meine letzte Greyhoundfahrt zurueck nach Sydney , wo ich meine letzten Tage in Australien nochmal an den Northern Beaches verbringen wollte, mit Surfen, BBQ und chillen! Und so nahm ich dann nach drei Tagen Melbourne, die Schweitzer und die Laura waren inzwischen nach Hause gefahren, meine letzte Greyhoundfahrt nach Sydney!
Das Sydney Beachhouse, das war der Name des Hostels, war wirklich super! Man konnte sich umsonst Surf-und Bodyboards und Bikes ausleihen. Und so ging ich surfen, chillte mit den anderen am Strand oder am Pool in den Haengematten und abends hatten wir immer ein leckeres BBQ, so laesst es sich wirklich leben!

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Wayoutback

Mir war es wert gewesen fuer meine Outbackexperience ein bisschen mehr Geld auszugeben, um dann auch ein wirkliches Outbackfeeling zu bekommen und nicht mit 20 Leuten in einem grossen Bus zu sitzen und durch die Wueste gehieft zu werden und abends auf der Campsite in Zelten zu schlafen!
Und meine Erwartungen wurden auch erfuellt!
Wir waren eine kleine Gruppe aus acht Leuten, die sich auch alle super untereinander verstanden. Unser Tourguide war einer wie aus dem wilden Westen, mit langen Bart und Cowboyhut, immer am Malboro rauchen und hatte echt tolle Geschichten auf Lager! Wir hatten einen kleinen 4WD Truck mit dem wir quer durchs Outback duesten und er schimpfte stets auf die grossen Tourveranstalter und zeigte uns Orte, wo nicht alle Tourveranstalter hinfuhren! Wir bekamen in den drei Tagen echt das totale Outbackfeeling vermittelt, mit allem was dazu gehoert! Wir schliefen am Lagerfeuer unter freiem Himmel, wir bereiteten unser Essen ueber dem Feuer zu, sahen den Sonnenauf- und untergang am Ayers Rock. Wir wanderten um den Ayers Rock, durch den Kings Canyon und den Wind of Valleys, wirklich gigantische Landschaften mitten in der Wueste! Wir standen morgens um 6 auf, damit uns die Waerme nicht so schaffen machte, denn ab 11 Uhr mittags wurde es um die 40 Grad warm, da war es dann wirklich nicht mehr angenehm mehrstuendige Wanderungen zu machen, danach machten wir dann meistens bei den Resorts halt und sprangen in den Pool, wirklich angenehm! Aber nicht nur die Hitze machte einen zu schaffen, tagsueber schwirrten die Fliegen um einen herum, das war so schlimm, dass man staendig ein Fliegenetz tragen musste, die krabbelten naemlich ueberall hin und nachts wurde man von den Mosquitos zerstochen… Aber gerade das machte die Experience aus und man war dann aber doch froh als man wieder zurueck in die Zivilisation kam und wir uns dann frisch geduscht, noch im Pub auf ein Abendessen trafen…. Am naechsten Tag flog ich dann von Alice Spring nach Melbourne zurueck und war doch irgendwie froh nicht mehr in Alice Springs zu sein, obwohl die Tour echt das totale Erlebnis war!

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From Adelaide to Alice

In Adelaide verbrachte ich noch 3 Tage, besuchte unter anderem noch ein Oz Footballgame, ein Mix aus Rugby und Fussball! Der Sport ist echt genial, die Spieler sind 90 Minuten nur am Rennen, Werfen, Kaempfen, Beissen und Schiessen und das 80 Minuten lang! Und es handelte sich bei diesem Spiel um ein Vorbereitungscup, Wahnsinn! Der Schokoladenfabrik in Adelaide stattete ich auch noch einen Besuch ab, die zwar nicht so interessant war, bei der man aber reichlich Schokolade geschenkt bekam, lecker!
Da ich immer noch viele Kilometer auf meinem Greyhound Busticket hatte, entschloss ich mich von Adelaide mit dem Bus nach Alice Springs zu fahren, von wo aus meine Outback starten sollte!
Montag abend ging also mein Bus von Adelaide los, es standen 19! Stunden Busfahrt, quer durch die Wueste vor mir. Jedoch war die Fahrt doch entspannter als erwartet und im Bus war auch genug Platz, da insgesamt nur fuenf Leute im Bus fuhren, der eigentlich fuer 50 ausgelegt war! So konnte man sich dann auch zum Schlafen auch querlegen….
Am naechsten Tag kam ich dann in der Wuestenstadt Alice Springs an, die direkt in der Mitte von Australien liegt! Jedoch macht die Stadt einen wirklich ernuechternden Eindruck! Es gibt zwar ein paar Pubs und Fast Foodlaeden und eine kleine Shopping Mall, ansonsten gibt es in der Stadt aber rein garnichts zu tuen! In den Parks und am Strassen sieht man die Aboriginies sitzen, die den ganzen Tag dort “rumlungern”,sich besaufen, und dann anfangen rumzupoebeln, schon traurig!
Ich war wirklich froh, dass am naechsten Tag gleich meine Outbacktour losging!

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Life is the Road

Ein Tag nach dem Finale ging es nun also los, auf unseren 6 taegigen Roadtrip auf der Great Ocean Road nach Adelaide und wieder zurueck nach Melbourne!
Da die beiden Maedels nicht mehr so viel Geld hatten, meinten sie auch sie brauchen keine Shclafsaecke und kein Zelt, sie wuerden einfach im Auto pennen, na gut!
Daniel und ich hatten jemanden im Hostel noch schnell ein Zelt fuer 30 Dollar abgekauft, nachdem in der Stadt alle Zelte ausverkauft waren, unglaublich, gehen auf einmal alle auf Wanderschaft?!
So trafen wir uns morgens alle beim Autoverleih, klaerten das Formelle und bekamen dann einen kleinen weissen Hyundai, wirklich nicht schlecht das Auto! Das Problem war nur das Daniel der einzige Fahrer war, da man mindestens 21 sein musste, um eine Auto zu leihen! Aber das machte ihm nichts.. Das Auto beladen, mit dem Linksverkehr klarkommen und erstmal aus der Stadt rausfinden, und nach Geelong kommen ,einer Kleinstadt kurz vor der Great Ocean Road, das waren erstmal die Hauptziele! Nachdem wir dann anderthalb Stunden spaeter in Geelong angekommen waren, schneller als erwartet, legte ich mir erstmal einen Schlafsack, ein Matte und ein Kissen fuer weniger als 30 Dollar zu, voll in Ordnung! Wir besorgten erstmal ein bisschen Verpflegung und nachdem alles besorgt war, fuhren wir weiten nach Torquay! Torquay ist ein kleine Surfersdorf, in der die Marke “Rip Curl” gegruendet wurde und in der es eine eigene Mall nur fuer Surferlshops gibt! Dort habe ich die groessten Surfershops von Quicksilver, Rip Curl und Billabong in Australien gesehen, schon irre! Nachdem wir dort ein bisschen rumgeschlendert waren, davor noch ein kleinen Lunch am Strand hatten, erkundigten wir uns im Infomartionscenter erstmal, was man denn alles auf der Great Ocean Road so alles erleben kann! Wir wurden wirklich ausfuehrlichst beraten und bekamen erstmal zehn Karten und unzaaehlige Blaetter in die Hand gedrueckt, wovon die Haelfte erstmal wieder im Papierkiorb landete! Nachdem wir nun wussten was zu tuen war, ging es nun also auf die GREAT OCEAN ROAD!
Unser erster Stop war Bells Beach, ein wirklich bekannter Strand in Australien, wo alljaehrlich auch die Surfmeisterschaften stattfinden! Bells Beach ist besonders bekannt fuer seine gefaehrliche Brandung, ich wuerde dort das Baden nicht empfehlen! :-) Nach ein paar weiteren Zwischenstops an der Kuestenstrasse machten wir uns dann auf die Suche nach einem Caravanplatz, denn es wurde schon mittlerweile Abend! Der erste Caravanplatz, den wir ansteuerten, war jedoch zu teuer und die Rezeption war bereits am schliessen! Den naechsten Caravanpark den wir ansteuerten, lag in Apollo Bay direkt am Strand! Diesmal stiegen die beiden Maedchen kurz vor dem Caravanpark aus und wir sagten ,dass wir nur zwei Personen seihen, was die Sache deutlich billiger machte! Nachdem wir dann eingecheckt hatten und unser Zelt aufgebauten hatten kamen dann die Maedchen auch zurueck….
Am naechsten Morgen brachen wir relativ frueh auf, da wir uns einiges vorgenommen hatten! Als erstes fuhren wir zu einem Spot, bei dem man Koalas in Natura sehen konnte! Wir mussten einen kleinen Huegel hochwandern und auf dem Weg sahen wir dann wirklich die kleinen Koalas in den Bauemen sitzen, schon putzig die kleinen Baerchen! An diesem Tag unternahmen wir echt viel… Wir fuhren ein bisschen ins Hinterland und machten eine Wanderung durch den Regenwald und zu Wasserfaellen! Wir sahen auch Baueme, die aussahen als ob sie bis in den Himmel ragen, schon imposant! Am Nachmittag hatte dann jeder Lust schwimmen zu gehen und beschlossen bis nach Port Campell zu fahren und uns dort auch einen Schlafplatz zu suchen! Wir waren dort in dem kleinen Bay schwimmen und assen auch direkt am Strand zu Dinner und genossen noch mit ein paar Bierchen den Sonnenuntergang, I love it! :-)
Danach bauten wir unser Zelt nicht weit vom Strand entfernt, auf einem kleinen Huegel, hinter einem paar Wohnhauesern auf… Am naechsten Tag ging es dann zu den 12 Aposteln, dem “Highlight” auf der Great Ocean Road! Die 12 Apostel sind Gesteinformation, die hintereinander voneinander im Wasser stehen! Von den 12 Aposteln stehen aber mittlerweile nur noch 8… Mal schauen, wieviele dort noch in ein paar Jahren stehen?!
Nachdem wir in Fort Fairy ein bisschen am Strand relaxt hatten, beschlossen wir, als wir schon bereits ein gutes Stueck gefahren waren und Daniel noch nicht muede war und wir auch keinen vernuenftigen Schlafplatz gefunden hatten, noch ein paar Stunden weiterzufahren, bis wir dann sagten, dass wir doch auch fast bis nach Adelaide fahren koennten! Ein paar Stunden spaeter waren wir dann doch alle zu muede und entnervt vom ewigen geradeaus Gefahre, es ging echt nur gerade aus, und es war nicht erlaubt schneller als hundert zu fahren:-(
Wir suchten also in einem kleinen Dorf ein abgelegenes Plaetzchen! Wir fanden eine kleinen Schotterweg und folgten dem…. Also schnell das Zelt aufgeschlagen und gepennt! Morgens um sechs stand ich dann auf einmal senkrecht im Bett! Ich dachte uber unser Zelt rollt gleich ein Panzer. Ich schaute aus dem Zelt und wirklich ein Meter neben unserem Zelt, donnerte ein 2 Kilometer langer Gueterzug vorbei. Wo kamen denn auf einmal die Gleise her?! Die hatten wir natuerlich in der Nacht vorher nicht gesehen, das war knapp:-)
Am naechsten Morgen nach einer mehr oder wenigeren erholsamen Nacht, ging es nun also das letzte kurze Stueck nach Adelaide! Kurz vor Adelaide machten wir einen Stop in Hahndorf, dem aeltesten deutschen Dorf in Australien, echt abgefahren! Hier gab es einen deutschen Baecker, Metzger und natuerlich ein bayrisches Gasthaus mit deutschen Koestlichkeiten und deutschem Bier! Wir goennten uns in einem Cafe, bei bayrischer Blasmusik, einen Bienenstich, echt abgefahren!
Danach fuhren wir in einen Vorort, der direkt am Wasser lag, auf einem 4Star Caravanpark mit Swimmingpool, mit super Sanitaeranlagen und einer grossen BBQ-Area, auf dem wir 2 Tage blieben! Jeder genoss nach der letzten Nacht die Dusche, genossen den Tag in dem echt relaxten und Oertchen und hatten am Abend ein leckeres BBQ! Am naechsten Tag machten wir noch einen Abstecher ins Barossa Valley, dem groessten Weinbaugebiet in Australien, schoene Landschaften und guter Wein;-)
Am darauffolgenden Tag setzten wir dann die Maedels in Adelaide ab und Daniel und ich fuhren ueber die Inlandsroute an einem Tag bis nach Torquay zurueck! Wow es ging groessenteils echt nuuur geradeaus und wir hatten an diesem Tag ueber 900 Kilometer zurueckgelegt! In Torquay parkten wir dann am Strand pennten die eine Nacht am Strand, gingen am naechsten Morgen nochmal in die Surfercity und brachten danach dann das Auto nach Melbourne zurueck! In den 6 Tagen wir dann so um die 2500 Kilometer gefahren, das nennt man Roadtrip!:-)
Ich verbrachte dann noch ein paar Tage in Melbourne, schlief sogar nochmal bei meinem Kumpel Jan, ja es hatte doch noch geklappt! Daniel war inzwischen nach Hause geflogen und ich machte mich auf den Weg nach Adelaide zurueck von wo ich dann ins Outback fahren wollte!

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My Ticket to the World

Die Australian Open waren natuerlich das Highlight, was die gesamte Stadt in Tennisfieber versetzte! An jeder Ecke und auch in jedem Hostel lief ununterbrochen Tennis und die Leute sassen wirklich auch begeistert vor den Fernsehern und zogen sich Tennis rein, fantastisch! Wir hattten uns fuer den Freitag in der ersten Turnierwoche einen Groundpass besorgt, liefen aber gleich bei der ersten Gelegenheit in die Rodlaverarena, fuer die man eigentlich extra bezahlen musste, und sahen uns die Partie zwischen Andie Roddick und Lopez, die insgesamt ueber drei Stunden ging bei 32 Grad, und alle sich gefreut haetten, wenn wenigstens eine kleine Brise durchs Stadion geweht waere! Nach dem Match schauten wir noch den Anfang von Del Potro gegen Mayer und sahen, auf einem der der Aussenplaetze die Williamsschwestern im Doppel und sahen den letzten Satz von Gonzalez gegen einen Spanier, dramatisch!
Am Abend stand das Match Nadal gegen Kohlschreiber an, was wir uns natuerlich nicht entehen lassen wollten…. Da die Nightsession nicht vor halb Acht startet, warteten die Leute, die eine Karte fuer das Spiel hatten bereits vorm Stadion warteten, als die Tore dann geoeffnet wurden, stroemten wir einfach mit der Masse ins Stadion und warteten erstmal ab, ob noch irgendwo ein Platz frei war, jedoch war das Stadion ausverkauft, und unsere Warterei fiel dann leider auf, und wir mussten das Stadion verlassen, puenktlich zum Spielbeginn, na toll!
So blieb uns dann nur noch die Grossbildleinwand! Am naechsten Tag entschieden wir uns dann gleich ein Ticket fuer die Finalspiele zu kaufen, man ist ja nur einmal dort und fragten fuer welche Spiele es ueberhaupt noch Karten gaebe! Die kompletten Viertelfinalspiele waren bereits ausverkauft, obwohl noch nicht einmal feststand wer ueberhaupt spielen wird! So bekamen wir gerade noch 2 Karten fuer das erste Halbfinalspiel, bei dem wir aber auch noch nicht wussten, wer jetzt spielen wird! Das erste Halbfinale sollte am Donnerstag stattfinden und die Tage bis dahin verbrachten wir damit staendig unsere Hostelzimmer zu wechseln von 209 zu 207 und wieder zurueck, was fuer ein Chaos! Viel Tennis zu schauen, meist auf dem Federationsquare, auf dem eine grosse Leinwand aufgebaut war und fuer ein paar Tage aus der Stadt auf eine kleine “Farm” zu entfliehen, um Geld zu “sparen” und dem Hostelstress zu entfliehen, was aber ganz anders endete als angenommen, aber das ist eine andere Geschichte:-)
So kamen wir also Donnerstagmittag voellig entnervt von der “Farm” wieder und waren voellig froh wieder zurueck in der Zivilisation zu sein! Am Abend traffen wir uns dann vorm Stadion wieder, diesmal mit Karte, hehe, anders waere es jetzt auch garnicht mehr moeglich gewesen und sahen und genossen ein wirklich spannendes Halbfinale zwischen Andy Murray Cirlic!
Eigentlich hatten die Maedels schon frueher vorgehabt frueher auf die Great Ocean Road, aber Daniel und ich wollten uns unbedingt noch das Finale auf dem Federation Square anschauen, wo dann am Sonntag auch die gesamte ‘Stadt” sass, es wirklich rappelvoll und sich das Finale der Australian Open 2010 zwischen Roger Federrer und Andy Morray reinzog, welches Roger am Ende dann doch deutlich gewann! Das war doch mal ein Sporterlebnis spitze!

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Back in the Citylife

Nun sass ich also im Bus und freute mich schon riesig auf die Australian Open, die schon bereits seit zwei Tagen liefen. Da ich davon ausging, dass ich bei einem Freund wohnen koennte, der der Sohn von einem Freund von meinem Vater ist, hatte ich mich auch um kein Hostel gekuemmert. Da ich schon bereits gehoert hatte, dass so gut wie alle ausgebucht war, war ich eigentlich ganz froh diese Option zu haben. Er hatte mir zwar schon erzaehlt, dass er im Moment einen Wasserschaden in der Wohnung haette und er selber im Moment bei einem Freund wohne wuerde, aber wollte sich darum kuemmern. So kam ich also nichts ahnend morgens in Melbourne an und er sagte mir am Telefon, dass ich mir erstmal ein Hostel fuer eine Nacht suche solle, da der Schaden immer noch nicht behoben war. Dies war natuerlich leichter gesagt als getan, bei der Bettenauslastung, die zu der Zeit in Melbourne herrschte. Er meinte, ich solle es doch mal in St.Kilda versuchen, ein etwas alternativerer Stadtteil mit vielen Cafe, Bars und Restaurants direkt am Strand, sei auch bei Backpackern sehr beliebt.
Nun dies machte ich dann auch, fuhr mit der Strassenbahn nach St.Kilda und machte mich dort auf die Suche…. Ich hatte von Jan, so heisst der Gute, ein paar Hosteltips bekommen und so lief ich erstmal zum “Base”, eine gute und auch bekannte Hostelkette in Australien. Als ich dann nach einem Zimmer fragte, hiess es erst sie haben absolut keine Zimmer mehr frei, aber sie wollten fuer mich bei einem naheliegenden Hostel nachfragen! Dann meinte die zweite Rezetionsdame ploetzlich es sei doch noch ein Zimmer frei, jedoch ein vier Bettzimmer fuer 40 Dollar die Nacht! Puuuh…. Sie meinten ich solle, dieses nehmen, es sei naehmlich wirklich alles ausgebucht! Dies hatte ich auch von einem anderen Kumpel gehoert, der bereits schon laenger in Melbourne war! Da ich jetzt auch keine Lust hatte noch Stunden durch Melbourne zu laufen und nach einen ZImmer zu suchen, um drei Dollar zu sparen, es hatten naemlich alle Hostel ihre Preise angehoben, und dann am Ende ganz ohne Hostel dazustehen! So nahm ich das Zimmer, was auch wirklich nett war und dachte ich bleibe hier nicht lange…. Naja aus einem Tag wurde dann eine Woche, da das Jans Wohnung nicht wirklich hinhaute! Ich traf mich noch am selben Tag mit den Schwedinnen wieder und Daniel, ein Kumpel, den ich in Cairns kennengelernt hatte, und wir uns fuer die Australian Open wieder in Melbourne verabredet hatten! Da wir bereits darueber nachgedacht hatten, uns zusammen ein Auto zu mieten, und damit die Great Ocean Road von Melbourne nach Adelaide und zurueck zu fahren und ich dies auch schon den Schwedinnen erzaehlt hatte, beschlossen wir nach kurzer Absprache uns die Great Ocean Road zusammen zu machen und die Kosten fuer Benzin und Auto zu teilen, perfekt!
Mit Daniel hatte ich mich dann fuer den naechsten Tag zum Tennis verabredet…..

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Blue Mountains

So nahm ich also den Zug von Newcastle nach Sydney und stieg dort um in den Zug zu den Blue Mountains. Ich hatte mein Hostel bereits im voraus gebucht. Das “Flying Fox” lag mitten in Katoomba, die Haupstadt der Blue Mountains. Katoombas steile Strassen sind von Art-deco- Gebaueden gesauemt, in denen lauter kleine Cafes, Restaurants und Kneipen. Die Stadt hat trotz des auch hier aufkommenden Toruismus ihren Charme nicht verloren. Wenn man der Hauptstrassse folgt hat man einen wunderbaren Blick ins Tal. Nachdem ich im Hostel eingescheckt hatte, ein wirklich kleines familiaeres Hostel, in dem der Aufenthaltsraum eher an ein Wohnzimmer erinnerte, mit gemuetlicher Sofaecke und einem Kamin, habe ich erstmal zum “Highlight” der Blue Mountains aufgemacht. Wenn man der Hauptstrasse durch den Ort folgt, ist man nach einem zwanzigminuetigen Walk am Eco-Aussichtspoint, von dem man einen wunderbaren Blick auf die ” three Sisters” und den drumliegenden Nationalpark hat. Die “three Sisters” sind drei grosse Gesteinsbrocken, die getrennt nebeneinander stehen. Als ich zurueckkam lernte ich meine Zimmerkollegen kennen, eine Gruppe Chilenen, mit denen ich mich gleich am naechsten Morgen zu einer Wanderung verabredete. Nachdem wir dies beschlossen hatten, machten wir uns gleich nochmal auf zu den “three Sisters”, da diese nachts beleuchtet sind. Schon auf dem Weg merkten wir, dass es schon recht kuehl geworden war. Nachdem wir zurueckkamen mussten wir uns erstmal mit Gun am Lagerfeuer aufwaermen. In der Nacht schlief ich dann mit Socken und Jogginghose und einer dicken Wolldecke, brrrrhh freezing. Ich haette nie Gedacht, dass ich je so eine kalte Nacht in Australia erleben wuerde, und dass dann noch in der Sommerzeit.
Nach einer sehr frischen Nacht machten wir uns dann auf zu einer mehrstuendigen Wanderung, Da die Chilenen ein Auto besassen, hatten wir uns einen Spot ausgesucht, von dem zu einem Wasserfall wandern konnte, man musste nur erstmal zu diesem Point hinfahren… So wanderten wir also durch diese wunderbare Naturlandschaft. Wir genossen die frische Gebirgsluft und und wannderten entlang des Hangs durch die Euykalyptoswaelder immer weiter ins Tal hinab, bis wir schliesslich zu den Wasserfaellen gelangten, wirklich gigantisch. Wir hatten wirklich viel Spass bei der Wanderung, da der Weg auch wirklich anspruchsvoll war, immer entlang am Steilhang. Wir hatten natuerlich auch den Abwzweig ” nur fuer erfahrene Bergsteiger” genommen. Besonders auf dem Rueckweg, wo es dann nur noch steil bergauf ging, merkte wir dann eigentlich wie anstrengend der Weg wirklich ist…. So waren wir dann alle froh, als wir dann endlich das Auto erreichten und wir voellig ausgehungert,erstmal zu naechsten Pizza Hut fuhren und sich jeder erstmal eine grosse Pizzs goennte,die wir dann im Garten des Hostels genossen. Am Abend hatte dann einer noch aus der Gruppe Geburtstag und wir stiessen nochmal erstmal kraeftig darauf an. Danach konnte dann auch jeder gut schlafen.
Am naechsten Morgen trennten sich dann die Wege wieder und ich machte mich auf den Weg zurueck nach Sydney, von wo ich am selben Abend den Nachtbus nach Melbourne nahm….

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Living on a Boat

Als ich dann in Newcastle an kam schlief ich noch fuer ein paar Stunden in einem frreien Bett von einem Kumpel im Hostel und machte mich dann mit alle meine Habseligkeiten, auf den Weg zum Newcastle Yachtclub, wo ich nun also die naechsten zweieinhalb Wochen wohnen sollte. Der Derrick nahm mich dann auch gleich in Empfang und zeigt mir sein Boot, wo ich meine Sachen unterbringen konnte und erzaehlte mir, dass er von Donnerstag bis Sonntag immer Taxi fuehre und erst Morgens um 5 wieder nach Hause kaeme. Kein Problem dachte ich, so hatte ich also die meiste Zeit das Boot fuer mich alleine, auch nicht schlecht. Im hinteren Teil des Boots schlief er und ich schlief auf der Bank im vorderen Teil des Bootes, es war zwar klein, aber der Platz reichte vollkommen aus. Fuer die Toiletten und die Duschraueme bekam ich eine extra Mitgliedskarte, um diese jederzeit nutzen zu koennen. Am 3. Tag erzaehlte er mir, dass er in ein paar Monaten zu den Salomoninseln segeln wollte und dass er deswegen das Boot restaurieren muesste. So schlug er mir ein Angebot vor, dass ich ihm helfe das Boot zu reastaurieren, dies bedeutete komplett die alte Farbe vom Boot abzuschleifen, was schon seine Zeit kostete, und dass ich dafuer umsonst auf dem Boot wohnen duerfte. Das Angebot nahm ich natuerlich dankend an! So wohnte ich also 3 Wochen bei Derrick auf dem Boot und half ihm 2-3 Mal de Woche fuer 2 Srunden sein Boot zu restaurueren. Meine Arbeitsstelle war auch nur einen Katzensprung entfernt, was natuerlich ideal war. Mittwochs gingen wir immer noch segeln und eimal waren sogar 5 Freunde aus dem Hostel dabei und wir hatten maechtig Spass. Fuer Derrick war auch ok, dass die beiden Schwedinnen fuer ein paar Naechte mit auf dem Boot schliefen, so war ich auch immer in gurer Gesellschaft! Mitte Januar musste ich mich leider von Newcastle verabschieden, da die Australian Open in Melbourne losgingen, die auf garkeinen Fall verpassen wollte und ich bevor ich nach Melbourne fuhr, wollte ich noch einen 3 taegigen Abstecher in die Blue Mountains machen, das Gebirge rund um Sydney. So sagte ich meinen Arbeitskollegen und Derrick auf Wiedersehen, die es natuerlich Schade fanden, dass ich sie schon wieder verlasse. Natuerlich waere ich auch noch gerne laenger geblieben, wenn ich mehr Zeit gehabt haette, auch wegen des Geldes wegen, hehe! Aber die Australian Open riefen und die wollte ich mir unter garkeinen Umstaenden verpassen, so hiess es dann Goodbye Newcastle! In Newcastle hatte ich eine wirklich gute Zeit und auch viele neue Freunde gewonnen……

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Merry Christmas and a Happy New Year

Grundsaetzlich feiern die Australier alle Public Holidays mit einem guten BBQ und viel Bier und dass am besten noch am Strand, hoert sich ja grundsaetzlich echt gut an, jedoch war diese Art Weihnachten zu feiern doch sehr ungewoehnlich.
Anyway so und nich anders sah dann auch unser Weihnachten im Hostel aus. Am Christmas eve gab es im Hostel ein grosses Weihnachtsessen, an dem ich aber nicht teilnehmen konnte, da ich arbeiten musste. Am Christmas Day der hier der eigentlich Feiertag ist, tranken wir dann Bier, spielten Pool und hatten ein leckeres BBQ. Der Strand entfiel leider, da es nur regnete. Das einzige weihnachtliche an diesem Tag war, dass einige von uns Wiehnachtsmuetzen trugen und dass wir unseren eigenen Gluehwein gemacht hatten. Ansonsten kam nicht wirklich Weihnachtsstimmung auf, auch wenn alles weihnachtlich dekoriert war….. Von Yachtclub bekam ich Weihnachtskarte mit einer beiiegenden Boxershorts, die auf der die australische Flagge abgedruckt war, supergeil!

Die Woche verging und es schon stand Neujahr vor der Tuer. Ich war von meinem Plan, den ich schon bevoer ich nach Australien kam, Neujahr in Sydney zu feiern, nich abgewichen. Da da ich leider nicht der einzige war, sondern so ungefaehr jeder Bagpacker diesen Plan hatte, und dementsprechend auch absolut jedes Hostel in Sydney ausgebucht war, hatte ich mich mit ein paar anderen dazu entschieden an New years eve morgens mit dem Zug nach Sydney zu fahren und am drauffolgenden Morgen nach Newcastle zurueckzukommen. Und genau so machten wir es dann auch!
Wir sassen also Am New Years eve morgens um 8.20 mit insgesamt 5 Leuten, einige warteten bereits jetzt schon in den Botanischen Gaerten in Sydney auf das Feuerwerk. Als wir nach einer dreistuendigen Bahnfahrt ankamen, wurden die ersten Tore des Botanischen Garten bereits geschlossen, da dieser schon fast voll war. Dagegen war unsere Kuehltasche mit Spitirousen und Bieren aber immer noch gut gefuellt. Da es nicht erlaubt war Alkohol mit in die Gaerten oder ueberhaupt in die abgesperrten Zonen mitzubringen, sahen wir es auch noch nicht ein uns schon einen Platz zu suchen, es war schliesslich auch noch Zeit. So zogen wir also mit unser Kuehltasche durch die Strassen, tranken Bierchen, trafen noch ein paar alte Bekannte und ueberlegten uns, von wo wir den am besten das Feuerwerk beobachten keonnten. Da der Peter, mit dem ich auch die gesamte Zeit an Neujahr unterwegs war, das erste Mal ueberhaupt in Sydney war, machten wir eine kleine Sightseeingtour durch Sydney. Gegen Nachmittag standen wir dann am Hafen in guter Naehe zum Opera House, wo schon richtig der Baer steppte. Und in die abgesperrte Zone zum Opera House liessen sie auch immer noch Leute rein. So verstauten wir unsere Spiritousen ganz tief in den Taschen der beiden Maedchen, die mit uns waren, und kamen damit auch durch die Kontrolle. Dann hiess es nur noch einen Weg durch die Menschenmassen zu finden. Wie auch im Botanischen Garten warteten hier schon Leute seit den fruehen Morgenstunden und hatten sich Stuehle, Decken und Verpflegung mitgebracht.Fuer uns alles kein Hinderniss und wir kaempften uns bis an knapp vors Opera House. Fuer die letzte Zone, in der man dann direkt an Opera House kommt hatte es leider nicht mehr gereicht, aber unser Platz war schon richtig gut, mit einem wunderbaren Blick auf Opera House und auf die Harbour Bridge, was moechte man mehr und das ohne schon seit den Morgenstunden zu warten. So sahen wir zwei beeindruckende Feuerwerke, es gab bereits ein kleineres schon um 21.00, und dann um Neujahr fuer eine Viertelstunde wohl eines der besten und atemberaubendsten Feuerwerke, die ich je gesehen habe ,das hatte sich wirklich gelohnt. Auch wenn sich die Zeit zwischen dem ersten Feuerwerk und dem zweiten doch schon hizog und das Bier dann auch ausging, doch dies war es alles wert. Als das Feuerwerk dann vorbeiging, ging die Party dann auf den Strassen weiter , natuerlich stroemten die 1.5 Millionen Besucher, die ueberall in der Stadt verteilt waren, aus den verstiedenen Zonen und machten sich auf den Weg nach Hause. So entwickelte sich dann jede Strasse zu einer Tanzflaeche, was echt wirklich cool war.
Gegen drei Uhr kamen wir dann am Bahnhof an und nahmen voellig erschoepft, aber guter Laune den ersten Zug um viertel vor vier morgens wieder zurueck nach Newcaastle zurueck. Wir hatten Sydney definitiv gerockt….

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from rages to riches

Mit dem Job hatte ich echt Glueck gehabt. Das Team war super nett und ich bekam fuer jeden Tag eine vierstuendige Schicht zugeteilt. Wenn ich mal ein oder zwei Tage frei bekam, dann bekam ich dafuer meist am Wochenende eine Doppleschicht, was mir eigentlich ganz recht kam, weil man fuer die Wochenendenschichten noch einen Extrazuschlag bekam, wobei ich mich bei 20 Dollar die Sutnde schon nicht beschweren konnte. Nach ein paar Tage war ich dann nicht nur fuer den Abwasch zustaendig, sondern sollte zudem auch immer die verschieden Salate, Austern, Knobibrote, Broschetta und Mixplatten zubereiten, wenn dafuer eine Bestellung reinkam, zubereiten, in Ofen schieben, den Teller dekorieren, servieren. Zudem war ich der Laufbursche fuer saemtliche Zutaten, die ich dann immer aus dem Kuehlraum in die Kueche bringen sollte. Es musste alles relativ schnell gehen und am besten noch alles gleichzeitig. So kam es, dass es manchmal sehr hektisch und laut in der Kueche zuging. Aber nach Feierabend bekam ich dann meistens noch eine leckere Mahlzeit vom Koch und nachdem alles gereinigt und abgewaschen war sassen wir dann immer noch mit der gesamten Crew zusammen und haben noch gemuetlich unsere Feierabendbiere genossen, herrlich.
Da es sich ja schliesslich um das Restaurant eines Yachtclub handelte, wurden auch regelmaessig kleine Races unter den Mitgliedern ausgetragen. Der Kuechenchef fragte mich, ob ich nicht auch mal Lust haette mitzusegeln, klar warum nicht! DIe Rennen waren immer Mittwochs und Sonntags und da ich Mittwochnachmittags meist frei hatte, kam mir das ganz recht. So kam ich also am Mittwochnachmittag am Clubhaus an, meldete mich als Gast fuer das Race an, und wurde dann dem Boot Windstormer zugeteilt, von dem der Besitzer der Darrick war. Wir kamen auch gleich ins Gespraech und nach einem kurzen Smalltalk darueber, was ich denn so mache und wo ich herkomme, wo ich im Moment wohne usw. bot er mir dann gleich an fuer 50 Dollar die Woche auf seinem Boot zu wohnen und ich wuerde eine eine Mitgliedskarte fuer die Baeder des Yachtclubs bekommen, die auch echt nicht schlecht waren, davon konnte ich mich selber ueberzeugen. Ich sollte mir das ueberlegen und ihm auch einfach Bescheid sagen. Nachdem wir vom Race wiederkam, sage ich dass ich das Angebot gerne annehmen wuerde, aber dass ich erst nach Silvester bei ihm “einziehen” wuerde, da ich bis dahin noch im Hostel eingebucht war.

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